Gedanken zum Anschlag - Politiken des Unsichtbarmachens

10. 11. 2020

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An diesem Jahrestag der Novemberpogrome stellen wir uns viele Fragen.

Seit Tagen beschäftigt uns die Frage, warum es in Österreich so einfach und so banal ist, die Aufmerksamkeit von den Opfern des Anschlags, der vor wenigen Tagen in der Seitenstettengasse begann, „dem Herz jüdischen Lebens“ und Zentrum der vermeintlichen Dekadenz dieser Stadt gleichermaßen, abzulenken.

Warum wurde nicht einen einzigen Tag lang der potentiell antisemitische Charakter dieses Angriffs, der einen Tag nach einem brutalen Überfall auf einen jungen jüdischen Mann stattfand, thematisiert?

Wen hassen sie am meisten? Ein Rückblick auf 40 Jahre

20. 10. 2020

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Als in Afghanistan die Mudjaheddin, unterstützt vom CIA, 1979 den heiligen Krieg gegen Russ*innen und Kommunist*innen begannen, war der erste, den sie umbrachten, wenn sie ein Dorf „befreit“ hatten, immer der Lehrer. Denn der hatte den Kindern (den Mädchen sogar!) beigebracht, zu lesen, zu hören und vor allem: zu denken statt zu glauben.

Afghanistan ist dann in der Finsternis versunken, jahrzehntelang. Die Frauen verloren alle Rechte, die sie vorher hatten. Sie mussten sich perversen Moralbegriffen unterwerfen und wurden zu Sklavinnen der Männer gemacht.

Faschistischer Angriff auf Frauen*kundgebung und EKH

26. 06. 2020

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5 Fäuste am unteren Bildrand, Überschrift: Wir halten weiter zusammen

Am 24. Juni haben türkische Faschist*innen am Keplerplatz eine Kundgebung gegen Gewalt an Frauen*, organisiert von den sozialistischen und kurdischen Frauen*organisationen in Wien, körperlich und verbal angegriffen.

Damit nicht genug.
Seit dem 24. Juni organisieren sich mehrheitlich jugendliche, männliche Faschist*innen in Wien, um Linke, Frauen*, Kurd*innen anzugreifen.
Am 24. und 25. Juni attackierten sie das Wiener Ernst-Kirchweger-Haus. Die Polizei spielt den willfährigen Erfüllungsgehilfen und lässt sie gewähren. (Geht aber auch nicht aus dem Weg.)

Ostern 2020

11. 04. 2020

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Liebe Leserinnen und Leser, frohe Ostern euch allen!

Ich bin seit einigen Wochen zu Hause geblieben. Unser Team arbeitet aber weiter und ich freue mich darüber, dass Asyl in Not in guten Händen ist.Trotz erschwerten Bedingungen hat unser Team einige schöne Rechtserfolge errungen, über die wir später ausführlicher berichten werden.