zur Startseite
Home Medien über uns Archiv 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 Menschenschicksale Asyl in Not Spenden Aktivitäten Links Kontakt Impressum

Asyl in Not bei Facebook Spendengütesiegel

Preisträger der Dr. Bruno Kreisky Stiftung für Verdienste um die Menschenrechte (1991)




Beratungszeiten:
Mo. von 9 bis 13 Uhr
Di. von 13 bis 18 Uhr

zur Sitemap

Kunstasyl 2010
Achtung: neues Spendenkonto von Asyl in Not!
Raiffeisen 32000 Kontonummer 5.943.139
Suche starten

Polizeistaat

Druckansicht öffnen

Die Burschenschafter feierten ungestraft. Im Beisein des noch immer nicht abgewählten dritten Präsidenten Graf. Und unter dem schwer bewaffneten Schutz der Fekter-Polizei.


 
Die Polizeiministerin hatte die antifaschistische Demonstration verboten, der Christian Broda Platz war von allen Seiten abgesperrt, die Demonstranten wurden ebenso wie Passanten, Touristen und Geschäftsleute eingekesselt und stundenlang festgehalten. Wie heißt das im Fekterjargon? „Anwesenheitspflicht"... Eine offenbar von langer Hand geplante Eskalation.
 
Eine Machtkundgebung der Fekter-Polizei, die ihr stolzes Inventar an Wasserwerfern und sonstigen Kampfmitteln präsentieren durfte. Und eine Übung für später, wenn es vielleicht noch viel härter wird.
 
Demonstranten wurden geprügelt, verletzt, verhaftet. Aber der eigentliche Skandal ist viel schlimmer:
 
Die Staatsgewalt hat gezeigt, dass sie auf der Seite der extremen Rechten steht. Der viel gerühmte „antifaschistische Grundkonsens“, auf dem dieser Staat angeblich beruht, existiert längst nicht mehr.
 
Der Versuch, die Demonstration trotz Verbot durchzuführen, war angesichts der gegnerischen Übermacht zum Scheitern verurteilt. Das ist kein Wunder, denn dafür ist die Linke in Österreich viel zu schwach.
 
Wir leben in einer Zeit der Renazifizierung. Die rassistische Hetze gegen Flüchtlinge, die Hexenjagd gegen Arigona ist ein Teil davon; das Vorgehen der Polizei zum Schutz der rechten Burschen ein anderer.
 
Um Strukturen zu schaffen, die in der Lage sind, die Demokratie zu schützen, wird viel Arbeit nötig sein. Und ich fürchte, es bleibt nicht viel Zeit.
 
Michael Genner
Obmann von Asyl in Not
 
 
Spendenkonto:
Raiffeisen (BLZ 32000),
Kontonummer 5.943.139, Asyl in Not
 
 
 
 
 
 
Diesen Artikel bookmarken:
spacer
PfeilJUSTIZSKANDAL STRASSER
PfeilFEKTERS PYRRHUSSIEG
PfeilGENUG IST GENUG !
PfeilHalbjahresbilanz
PfeilTrotz Regen, Blitz und Wind...
PfeilSOLIDARITÄT !
PfeilPOLITJUSTIZ GEGEN ARIGONA
PfeilWELTFLÜCHTLINGSTAG
PfeilTOD HINTER GITTERN...
PfeilKUNDGEBUNG, 18. Juni 2010
PfeilFall Cletus (FC Sanspapiers)
PfeilSAKINA hat Asyl
PfeilEin skandalöser Asylamtsbescheid
PfeilDem Verfassungsgerichtshof ist es egal...
PfeilAsyl in Not im ORF!
PfeilWie geht es weiter nach dem Lichtertanz?
PfeilNach dem Lichtertanz
PfeilAsyl in Not stoppt "Dublin"-Deportation einer HIV-kranken Frau
Pfeil25. März 2010, Ballhausplatz: Lichtertanz gegen Rosenkranz
PfeilIn memoriam
PfeilABSCHIEBUNG VERHINDERT
PfeilJAsyl!
PfeilWieder einmal: Fekter
PfeilAlltägliche Abschiebungen
PfeilIm Netz und auf der Straße
PfeilWir brauchen diese Kinder
PfeilIsolationshaft, oder: FEKTERS GUANTANAMO

 
Asyl in Not
Asyl in Not

Asyl in Not, Währingerstraße 59, A-1090 Wien